Projekte

INISEK I - so geht Berufsorientierung - ganz praktisch!

Über das Programm INISEK I werden Ideen und Projekte von Schulen und ihren Praxispartnern gefördert, die vor allem eins machen: Lust auf eine Ausbildung. Und mal was ausprobieren. Beim bbw geht das. Und zwar in spannenden technischen Zukunftsbereichen. Hier ist nix mit Tieren, dafür viel Technik! Und Medien sind auch dabei.

Hier können Schüler erfahren, dass man mit ein bisschen Mathe und Physik eine Menge anfangen kann. Je nach Projektinhalt wird in unseren Werkstätten oder Ausbildungskabinetten geplant, designt. programmiert, gebaut,. Dabei es zählen Aha-Erlebnisse mit Technik - ohne Noten - und mit viel Spaß.

Ausprobieren und Staunen - in neun Schulprojekten

So hat das bbw allein im Schuljahr 2016/17 neun INISEK I-Projekte in sechs Schulen der Region als Praxispartner begleitet:
  • Bertold-Brecht-Oberschule Seelow im Projekt "Spürnasen"
  • Bertold-Brecht-Oberschule Seelow im Projekt "Praxislernen"
  • Theodor-Fontane-Oberschule Letschin im Projekt "Holzbau 2017"
  • Theodor-Fontane-Oberschule Letschin im Projekt "Mein Beruf - Meine Zukunft"
  • Theodor-Fontane-Oberschule Letschin im Projekt "Früh übt sich"
  • Juri-Gararin-Oberschule Fürstenwalde im Projekt "Spürnase - Anforderungen an den Beruf"
  • Europaschule Storkow im Projekt "Inventor 2015"
  • Oberschule "Ulrich von Hutten" in Frankfurt (Oder) im Projekt "PROTEC - Programmieren erlernen und eigene technische Iden verwirklichen"
  • Oberschule "Heinrich von Kleist" in Frankfurt (Oder) im Projekt "Gemeinsam etwas schaffen"

Gut geplant, läuft's - z.B. bei der Autodesk 3D-Konstruktion einer "Standuhr"

Ein Projektplan: Mit Autodesk Inventor 2015einfaches 3D-Konstruieren lernen

Montag lernen die Schüler das Programm Autodesk kennen, sprechen über Bauteile, Oberflächen, geometrische Figuren. Wer hier weiß, wie man die Flächen von Kreisen und Rechtecken berechnet, ist gut dran. Danach werden einfache Bauteile normgereicht skizziert, bemaßt, ausgeschnitten und am Bildschirm und am 3D-Modell gebohrt.
Dienstag wird schon am konkreten Projekt "Standuhr" gearbeitet. Von den ersten drei Bauteilen werden 3D-Zeichnungen erstellt, digitale Bohrungen geplant und dann real ausgeführt. Dabei kommen Begriffe wie Rotation und Extrusion ins Spiel.
Mittwoch ist der Tag, an dem Bauteile erstellt werden. Jetzt bereits mit Fasen und Gewinden. Alles geschieht zuerst am PC und dann mit verschiedenen Materialien.
Donnerstag zeigt sich, wer gut ob die Uhr tatsächlich funktionieren wird. Heute wird eine Baugruppendatei angelegt und die zuvor gefertigten Bauteile werden gemäß Konstruktionsplan platziert, ausgerichtet und teilweise vormontiert, dass alle Teile ihre Funktionen erfüllen können.
Freitag wird aus den Einzelteilen die fertige so genannte Funktionsbaugruppe - ab jetzt kann man schon Standuhr sagen. Es ist geschafft, wenn die Uhr läuft und alles dort sitzt, wo es ursprünglich geplant war.

Die Initiative Sekundarstufe I (INISEK I) wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Eurpräischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.